
Gegen 15.30 des zweiten Tages war es soweit: Boris Becker schied beim Poker-Event der EPT in London aus und schaffte den Sprung ins Preisgeld nicht. Immerhin war er aber unter den besten 300 der knapp 1000 Teilnehmer.
Die Hand Ass/Dame wurde ihm zum Verhängnis. Er ging mit seinen knapp 30.000 verbliebenen Chips All-In, sein Gegner Carlos Maria Lopez bezahlte jedoch mit Ass/König. Auf dem Flop kam direkt der zweite König für Lopez, Turn und River retteten Becker auch nicht mehr.
Becker war trotzdem mit dem Verlauf des Turniers zufrieden. Immerhin hatte er die große Ehre, mit Poker-Legende Doyle Brunson am gleichen Tisch zu sitzen. Allein dafür hatten sich das Antrittsgeld und die Reise nach London gelohnt.
Den Sieg samt Preisgeld in Höhe von 750.000 britischen Pfund schnappte sich Benny Spindler. Der Deutsche besiegte im Heads-up Stephen O'Dwyer.
